Partnerbanken

Beim Auswahlverfahren für einen Handelspartner führt unsere deutsche Partnerbank flatexDEGIRO Bank AG, die auch Ihr Savedo-Konto führt, eine Voruntersuchung beim Anbieter durch. Je nach Verfügbarkeit prüft die flatexDEGIRO Bank AG unter anderem folgende Punkte:

  • Die Kreditwürdigkeit des Instituts und des Landes
  • Umsätze, Gewinn und Verlust, Eigenkapital, Einlagen- und ausstehende Darlehensvolumen, Kapitalrendite, Schuldenquote und Aktienkurse der letzten Jahre
  • Die Eigentümerstruktur
  • Die Medienberichte der letzten Jahre
  • Die Sicherheit des nationalen Einlagensicherungssystems

Über die flatexDEGIRO Bank AG

Wie viele andere aussichtsreiche Finanztechnologie-Unternehmen (FinTechs), hat Savedo die flatexDEGIRO Bank AG als Partnerbank gewählt. Die deutsche Vollbank, ein Unternehmen der FinTech Group AG, konnte sich in den vergangenen Jahren als einer der führenden Förderer von Unternehmen im Wachstumsmarkt etablieren und ist europaweit tätig.

Gegründet im Jahr 2005, zählt die flatexDEGIRO Bank AG heutzutage zu den modernsten Online-Banken in Deutschland. Bei mittlerweile circa 166.000 Kunden, rund 227.000 Konten und einem verwalteten Vermögen von rund 5,7 Milliarden Euro verfügt sie über ein Eigenkapital von circa 35 Millionen Euro. Ende 2015 beschäftigte die flatexDEGIRO Bank AG rund 120 Mitarbeiter an ihren drei deutschen Standorten sowie in Wien.

Die flatexDEGIRO Bank AG ist als White Label Bank ein idealer Partner für FinTech-Unternehmen wie Savedo. Für die Umsetzung vielversprechender Finanzideen benötigen Start-ups in der Regel eine Banklizenz, deren Erwerb allerdings mit hohem finanziellem und regulatorischem Aufwand verbunden ist. Unter dem Haftungsdach der flatexDEGIRO Bank AG können Start-ups von der Vollbanklizenz der flatexDEGIRO Bank AG profitieren und eine Reihe verschiedener Bankdienstleistungen nutzen. Dazu gehören neben der Vollbanklizenz auch Erfahrungen im Umgang mit Regulierungsbehörden sowie die Bereitstellung modernster Technik. Die flatexDEGIRO Bank AG bietet Leistungen vom Brokerage (Handel mit Wertpapieren) über Kreditgeschäfte, Abwicklung des Zahlungsverkehrs bis hin zum Betrieb von Geldautomaten oder einer eigenen Lösung für mobiles Bezahlen an.

Die flatexDEGIRO Bank AG baut stetig ihr Portfolio an innovativen, vielversprechenden Geschäftsmodellen aus. Mit ihrer Rückendeckung können sich aufstrebende FinTech-Unternehmen auf ihre Prioritäten, Produktentwicklung und Vertrieb, konzentrieren. Die Zusammenarbeit mit jungen Gründern soll daher weiter ausgebaut und intensiviert werden, um als Teil der FinTech Group AG zum führenden europäischen Anbieter innovativer Technologien im Finanzsektor zu werden. Die Kooperation mit Savedo passt perfekt hinein und kann als Erfolgsbeispiel gelten.

Im Rahmen der Nutzung von Savedo erfasst, verarbeitet und speichert die flatexDEGIRO Bank AG personenbezogene Daten. Durch die Einhaltung der geltenden gesetzlichen Bestimmungen und durch technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen stellt die flatexDEGIRO Bank AG sicher, dass Kundendaten vertraulich behandelt werden und vor Missbrauch geschützt sind. Die Kundendaten unterliegen außerdem dem Bankgeheimnis. Die flatexDEGIRO Bank AG wird die Daten ausschließlich zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen weitergeben und sie für keinen anderen als den zugedachten Zweck nutzen.

Die flatexDEGIRO Bank AG ist wie jedes andere deutsche Bankinstitut Mitglied im Einlagensicherungsfonds der Bundesrepublik Deutschland (Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH). Damit müssen Guthaben auf dem Savedo-Konto bei der flatexDEGIRO Bank AG bis zu einem Betrag von 100.000 Euro vollständig durch Mittel aus dem gesetzlichen Einlagensicherungsfonds abgesichert werden.

Europäischer Pass

Um in Österreich Finanztätigkeiten ausüben zu dürfen, muss der Anbieter über den so genannten “Europäischen Pass“ verfügen. Dazu muss bei der Finanzaufsichtsbehörde des Herkunftslandes und bei der Finanzmarktaufsicht (FMA) eine Notifikation durchlaufen werden.

  • Anbieter von Finanzprodukten, mit denen Savedo kooperiert, haben ihren Hauptsitz in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union/EWR und sind im Herkunftsland als Kreditinstitute zugelassen.
  • Nach der Richtlinie 2013/36/EU (“Capital Requirements Directive IV”, weitere Informationen auf der FMA Webseite) dürfen Banken auf Grund ihrer Lizenz im Heimatstaat Finanztätigkeiten in anderen Mitgliedstaaten ausüben.
  • Um in Österreich Dienstleistungen ausüben zu können, erfolgt die Überwachung der jeweiligen ausländischen Anbieter durch die Finanzaufsichtsbehörde im Mitgliedstaat des Herkunftslandes.


Das Notifizierungsverfahren für den Europäischen Pass

  1. Bevor die Bank Tätigkeiten in Österreich aufnehmen darf, muss sie über die Finanzaufsichtsbehörde im Herkunftsmitgliedstaat eine Notifikation durchlaufen. Die Zustellung enthält auf jeden Fall eine Meldung über die auszuübenden Tätigkeiten.
  2. Wenn die Finanzaufsichtsbehörde keine begründeten Zweifel an der Angemessenheit der Struktur oder der finanziellen Lage der Bank hat, unterrichtet sie innerhalb von drei Monaten nach Eingang der Daten die FMA.
  3. Die Bank darf, nach Durchführung dieses Anmeldeverfahrens, ihre Tätigkeiten in Österreich aufnehmen. Zudem wird die Bank in ein FMA-geführtes, öffentliches Register eingetragen.

Der Europäische Pass ist eine weit verbreitete Methode für Banken aus der gesamten EU, um Aktivitäten in anderen EU-Mitgliedstaaten zu entwickeln. Einige Beispiele von österreichischen Banken, die auf diese Weise Spargelder aus anderen Mitgliedstaaten wie zum Beispiel Deutschland beziehen, sind die Denizbank, VTB und die VakifBank.

Trotz Prüfung können wir keine Garantie für die Geschäftsfähigkeit der ausländischen Partnerbanken übernehmen, sollten die jeweiligen Kreditinstitute aufgrund systemischer und marktdynamischer Entwicklungen in Schieflage geraten.

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Dann schauen Sie doch mal in unserem FAQ-Bereich vorbei.

0720 - 88 4955 | kundenservice@savedo.at
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