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Sparzinsen

Unter dem Begriff Sparzinsen werden die Zinsen verstanden, die Anlegern für die Verleihung ihres Geldes an eine Bank im Rahmen einer Festgeldanlage oder auf einem Sparbuch gutgeschrieben werden. In der Regel werden die Zinsen zusammen mit dem Anlagebetrag am Ende der Laufzeit einer Festgeldanlage ausbezahlt. Der Vorteil von Sparzinsen liegt darin, dass der Zinssatz über die gesamte Laufzeit einer Anlage fix ist und damit keinen Zinsschwankungen unterliegt. Allgemein wird zwischen Nominalzinssatz, Realzinssatz und Effektivzinssatz unterschieden. Die Höhe des Zinssatzes wird in der Regel in Prozent angegeben. Mit Hilfe eines Zinsrechners lässt sich bequem der zu erhaltende Betrag nach Ablauf der vereinbarten Laufzeit errechnen, der den Anlagebetrag und zusätzlich die Höhe der zu erhaltenden Zinsen aufführt.

  • Welche Faktoren beeinflussen den Sparzins?

    Der Zinssatz, den Sparer für ihre Anlage erhalten, wird von mehreren Faktoren bestimmt:

    EZB-Leitzins: Zum einen kommt es auf das aktuelle Zinsniveau innerhalb einer Währungsunion an. Die Institute innerhalb der Eurozone orientieren sich in der Regel an dem von der Europäischen Zentralbank festgesetzten Leitzins.

    Kosten für die Bank: Daneben gibt es zwischen den einzelnen Anbietern teils beträchtliche Zinsunterschiede. Direktbanken bieten beispielsweise häufig wesentlich bessere Konditionen auf Tagesgeld und Festgeld, da sie im Vergleich zu Filialbanken weniger Kosten für den Unterhalt von Zweigstellen und Personal stemmen müssen und dies in Form von Zinsvorteilen an die Kunden weitergeben können.

    Laufzeit: Ein weiterer Einflussfaktor ist die Anlagedauer. Je länger sich Kunden etwa bei Festgeldern binden, desto höhere Sparzinsen zahlen die Banken. Dies liegt daran, dass die Banken bei längeren Anlagezeiträumen auch länger mit den Einlagen der Kunden wirtschaften können. Diese Planungssicherheit belohnen die Anbieter entsprechend mit höheren Sparzinsen.  

    Wirtschaftliche Rahmenbedingungen: Zwischen den Märkten einzelner Länder bestehen oftmals erhebliche Differenzen bezüglich der jeweiligen wirtschaftlichen Situation. Dies gilt auch für verschiedene Staaten innerhalb derselben Währungszone. Die nationalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind ebenfalls Faktoren, die Zinssätze beeinflussen. Dazu zählen die aktuelle konjunkturelle Lage in einem Staat, die Nachfrage nach Krediten und damit der Bedarf der Institute an Spareinlagen sowie die Inflationsrate und die erwartete Inflationsentwicklung.


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  • Wo gibt es die höchsten Sparzinsen?

    In welchen Ländern und bei welchen Banken die aktuell besten Sparzinsen angeboten werden, lässt sich nicht pauschal sagen. Für Sparer in Österreich und Deutschland empfiehlt es sich aber in jedem Fall, auf der Suche nach geeigneten Anlagemöglichkeiten den Blick auch über die Landesgrenzen hinaus zu richten.

    Vor allem in unseren europäischen Nachbarländern bieten die Banken derzeit in der Regel wesentlich bessere Sparzinsen als die Finanzinstitute hierzulande. Dabei sind etwa Festgeldanlagen bei Banken mit Sitz in Ländern der Europäischen Union keineswegs mit einem höheren Risiko verbunden als entsprechende Anlageformen in Deutschland oder Österreich. Denn gemäß EU-Richtlinien sind alle Mitgliedstaaten dazu verpflichtet, Einlagensicherungssysteme zu unterhalten, die Spareinlagen privater Sparer bis zu einer Summe von 100.000 Euro absichern. Damit ist selbst im Falle der Zahlungsunfähigkeit einer Bank die angelegte Summe bis zu dieser Garantiegrenze geschützt.


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  • Die Vorteile der Savedo Sparangebote auf einen Blick

    Garantierter Festgeldzins: Die Zinssätze auf alle Festgelder unserer Partnerbanken gelten über die gesamte vertraglich vereinbarte Laufzeit. Zinssenkungen sind damit während des Anlagezeitraums ausgeschlossen.

    Zinseszins: Bei Festgeldanlagen mit Laufzeiten von mehr als zwölf Monaten werden die jährlich anfallenden Zinserträge am Ende eines jeden Jahres dem ursprünglichen Anlagebetrag zugeschlagen, wodurch der sogenannte Zinseszinseffekt eintritt.

    EU-Einlagensicherung: Alle unsere Partnerbanken sind gemäß EU-Richtlinien Mitglied im Einlagensicherungsfonds ihres Landes. Demnach sind alle Festgelder bis zu einer Höhe von 100.000 Euro zu besichern.

    Kein Währungsrisiko: Jedes Festgeld von Savedo wird in Euro (EUR) angelegt. Dadurch besteht grundsätzlich kein Wechselkursrisiko.

    Kostenlose Kontoführung: Weder für die Eröffnung noch für die Führung eines Festgeldkontos über Savedo fallen Gebühren an. Diese Gebührenfreiheit ist für die gesamte vertraglich vereinbarte Laufzeit garantiert.

    Deutscher Kundenservice: Bei allen Fragen rund um Ihre Festgeldanlage hilft Ihnen gerne unser deutschsprachiger Savedo Kundenservice weiter.


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