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Sparplan

Bei einem Sparplan werden in regelmäßigen Raten Sparbeiträge gezahlt, wodurch sich über meist lange Zeiträume Vermögen aufbauen lässt. Das Gegenteil stellen Einmalanlagen dar. Ein wesentlicher Vorzug von Sparplänen besteht darin, dass Sie auch mit geringen Beträgen langfristig eine ansprechende Summe erzielen können. Deswegen eignen sich Sparpläne beispielsweise gut für die Altersvorsorge.

  • Unterschiedliche Typen von Sparplänen

    Banken bieten Sparpläne in diversen Formen an. So gibt es Bank- und Fondssparpläne. Bei einem Banksparplan handelt es sich um eine verzinste Spareinlage, die Zinshöhe steht meist über die gesamte Laufzeit im Vorhinein fest. Dadurch profitieren Anleger von einer hohen Sicherheit: Erstens ist bekannt, welcher Geldbetrag am Laufzeitende zur Verfügung steht. Zweitens greift bei einer Bankenpleite die gesetzliche Einlagensicherung.

    Die konkrete Ausgestaltung differiert. Die Zinsen können beispielsweise während der gesamten Laufzeit gleich bleiben oder steigen. Zum Teil können auch Sparpläne mit variabler Verzinsung abgeschlossen werden, die Zinshöhe hängt dann etwa von der Entwicklung der Leitzinsen ab.

    Mit einem Fondssparplan findet sich eine Alternative. Mit den regelmäßigen Sparraten werden Anteile an Aktien- und Rentenfonds erworben. Dadurch sichern sich Anleger überdurchschnittliche Renditechancen an den Börsen, es existieren aber auch erhebliche Verlustrisiken.


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