• Neue Zinsbindung und Konditionen festlegen

    Bei der Vertragsverlängerung legt man eine neue Zinsbindungsfrist sowie neue Konditionen für Zins, Rückzahlung und Ratenhöhe fest. Die neue Zinsbindung kann frei vereinbart werden. Vielleicht sind bei einer geringen Restschuld nur noch wenige Jahre Vertragslaufzeit nötig. Mit professionellen Programmen berechnen die Bankberater, welche Raten und Tilgungen zu erwarten sind. Der Zinssatz ändert sich meist im Vergleich zum ursprünglichen Vertrag. Ist er niedriger als vorher, kann die gleiche Rate bei höherer Tilgung vereinbart werden. Wenn die Verlängerung nicht zu den gewünschten Konditionen möglich ist, ist alternativ eine Umschuldung zu einer anderen Bank denkbar. Diese muss jedoch wie ein neues Darlehen bewilligt werden. Den Kündigungszeitpunkt für das alte Darlehen sollte man daher bis zur verbindlichen Zusage für den neuen Vertrag hinauszögern. Wurde der Vertrag rechtskräftig abgeschlossen, ist nur unter bestimmten Umständen eine vorzeitige Kündigung möglich. Hier gibt es unterschiedliche Verfahren zu Immobiliendarlehen und Verbraucherkrediten.


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  • Prolongationen für weitere Finanzprodukte

    Neben der Vertragsverlängerung von Darlehen werden auch für weitere Finanzprodukte Anschlussverträge vereinbart. So kann bei Termingeschäften unter bestimmten Umständen ein Zahlungsaufschub möglich sein. Die genauen Bedingungen werden akribisch dokumentiert und unterliegen der Finanzaufsicht. Bei einer sogenannten Wechselprolongation findet keine Vertragsverlängerung im eigentlichen Sinne statt. Der fällig gewordene Wechsel wird bei diesem Verfahren einfach ungültig. Er wird im beiderseitigen Einvernehmen der Vertragspartner durch einen neuen Wechsel ersetzt. Der Begriff wird außerdem für die Streckung von Verträgen aller Art verwendet. Dabei ist maßgeblich, dass diese Verträge eine bestimmte Laufzeit haben und ohne Kündigung enden würden.


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