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Girokonto

Das Girokonto ist für die meisten Menschen die zentrale Schnittstelle für sämtliche Finanzangelegenheiten. So kann der Kontoinhaber jederzeit seinen Zahlungsverkehr bargeldlos abwickeln. 

  • Girokonto nur für den Zahlungsverkehr nutzen

    Über ein Girokonto erledigen Sie alle wichtigen finanziellen Transaktionen wie Überweisungen, Daueraufträge und Einzugsermächtigungen. Sie empfangen auf diesem Konto auch Zahlungen, zum Beispiel das Gehalt. Zudem werden bargeldlose Transaktionen meist über Girokonten abgewickelt. Bei ausreichender Bonität können Kunden flexibel einen Kreditrahmen nutzen, einen sogenannten Dispo. Dafür berechnet die Bank jeweils tagesaktuell und in der in Anspruch genommenen Höhe Dispozinsen, also nur für die tatsächliche Nutzung. Dieser Verfügungsrahmen eignet sich optimal, um kurzfristigen Finanzbedarf zu decken.

    Die grundsätzliche Funktionsweise von Girokonten gleicht sich bei allen Anbietern, bei den Konditionen existieren aber erhebliche Unterschiede. Deswegen sollten Sie genau prüfen, ob Sie sich mit einem Wechsel der Bank ein besseres Girokonto sichern können. Vor allem die Gebühren interessieren. Bei den einen Instituten zahlen Sie jedes Jahr allein für die Kontoführung einen hohen zweistelligen Betrag. Das gilt selbst, wenn Sie ausschließlich das Online-Banking nutzen und auf Dienstleistungen in Filialen verzichten. Andere Banken überzeugen dagegen mit kostenlosen Girokonten.

    Hier gibt es zwei Modelle: Erstens bieten einige Banken Konten an, bei denen ab einem monatlichen Mindestgeldeingang die Kosten entfallen. Dabei kann es sich zum Beispiel um eine Gehalts- oder Rentenzahlung von mindestens 1.000 Euro handeln.

    Die besten Banken geben zudem eine kostenlose oder zumindest preiswerte Kreditkarte heraus. Als Verbraucher sollten Sie auch die Höhe der Zinsen für den Dispo beachten, sie differiert zwischen den Banken um 5 % und mehr. Als wichtiges Kriterium erweist sich darüber hinaus, an wie vielen Automaten Sie gebührenfrei Geld abheben können. Top-Anbieter ermöglichen dies bei vielen Partnerbanken oder sogar bei allen Instituten.


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  • Momentan nicht gebrauchtes Geld attraktiver anlegen

    Viele Menschen lassen auf ihrem Girokonto beträchtliche Summen liegen, das ist ein großer Fehler. Diese Konten taugen nicht für eine Geldanlage, da die Banken keine Habenzinsen zahlen. Institute kassieren bei einer Nutzung des Dispos oder bei geduldeten Überziehungen in Form der Dispo- und Sollzinsen nur Geld, Guthaben belohnen sie nicht. Wer nicht klug agiert, verschenkt ansprechende Erträge. Es empfiehlt sich stets, momentan nicht benötigte Summen auf Tages- und Festgeldkonten zu überweisen.

    Tagesgeldkonten zeichnen sich dadurch aus, dass Sie täglich über Ihren Anlagebetrag verfügen können. Brauchen Sie Geld, überweisen Sie es einfach auf Ihr Girokonto. Spätestens am nächsten Werktag geht es dort ein. Sie bleiben entsprechend wie bei Girokonten flexibel, erhalten aber im Gegensatz dazu eine attraktive Verzinsung. Beträge, auf die Sie eine längere Zeit verzichten können, sollten Sie zusätzlich als Festgeld anlegen. Sie binden sich bei Festgeldkonten für eine bestimmte Laufzeit, meist zwischen ein und zehn Jahren. Für Banken bedeutet das eine größere Planungssicherheit, was sie mit einer besseren Rendite honorieren.

    Schließen Sie ein Festgeldkonto aber nicht beim nächstbesten Anbieter ab, es existieren enorme Zinsunterschiede. Bestenfalls beziehen Sie bei einem Vergleich auch Festgelder aus anderen EU-Mitgliedsländern ein: Dort zahlen Banken vielfach höhere Zinsen als in Deutschland, zugleich profitieren Sie dank EU-weiten Regelungen zur Einlagensicherung von der gleichen Sicherheit. Mit einem Savedo-Konto realisieren Sie diese attraktive Geldanlage im EU-Ausland denkbar einfach.


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