Zurück zum Finanzlexikon

Geldanlage in Estland

Grundsätzlich stehen Sparern in Estland vielfältige Möglichkeiten der Geldanlage zur Verfügung. Als besonders attraktiv gelten Festgeldanlagen, weil sie eine garantierte Verzinsung über einen festen Zeitraum bieten und dem Anleger somit hohe Planungssicherheit gewährleisten. Estland gilt bislang noch als Geheimtipp unter Finanzexperten, doch seine wirtschaftlichen Kennzahlen sprechen für sich: Mit einem stetig wachsenden Bruttoinlandsprodukt (2016: 1,50 Prozent Wachstum) sowie sehr niedriger Staatsverschuldung (2016: 11 Prozent des BIP) ist Estland zurzeit eines der attraktivsten EU-Länder für Geldanlagen überhaupt. 

  • Die Einlagensicherung in Estland

    Die estnische Regierung hat im Jahr 1998 eine nationale Einlagensicherung installiert. Seitdem wurde das System immer weiter ausgebaut und nach den Richtlinien 2009/14/EG und 2014/49/EU der Europäischen Union (EU) umstrukturiert. Wie in allen anderen EU-Staaten auch sind mittlerweile Sparguthaben auf Giro-, Tagesgeld- und Festgeldkonten bis zu einer Garantiegrenze von 100.000 Euro pro Kunde und Bank durch den estnischen Einlagensicherungsfonds (estnisch: Tagatisfonds) geschützt. Im unwahrscheinlichen Fall, dass eine estnische Anlagebank in Zahlungsschwierigkeiten geraten sollte, muss damit für alle Kunden gewährleistet sein, dass ihre Spareinlage innerhalb von sieben Tagen durch den estnischen Einlagensicherungsfonds zurückgezahlt wird.

    Seine Mittel erhält der Einlagensicherungsfonds durch Beiträge aller angeschlossenen Kreditinstitute. Derzeit (März 2017) sind insgesamt 32 Unternehmen Mitglied der estnischen Einlagensicherung, die je nach Kapitalisierung ihren Beitrag zum Fonds leisten. Sollte eine Bank Insolvenz anmelden müssen und die Mittel des Fonds nicht ausreichen, um alle Kunden dieser Bank entsprechend zu entschädigen, dann sind die angeschlossenen Mitgliedsunternehmen des Einlagensicherungsfonds verpflichtet, weitere Gelder in den Fonds einzubezahlen. Auch die estnische Regierung hat in diesem Fall einen Beitrag zu leisten. 


    Zurück zur Seitenübersicht

  • Keine Quellensteuer für Geldanlagen in Estland

    Wenn Sparer aus Deutschland und Österreich ihr Geld im Ausland anlegen und Zinsgewinne erzielen, dann wollen meist gleich zwei Staaten durch Steuern daran verdienen. Um eine doppelte Besteuerung zu vermeiden beziehungsweise zu reduzieren, hat die Bundesrepublik Deutschland aber mit allen EU-Staaten sogenannte Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) geschlossen. Demnach können Sparer aus Deutschland die anfallende Quellensteuer für ihre Zinsgewinne im Ausland zumeist reduzieren oder gar auf 0 Prozent senken.

    Bei einer Festgeldanlage in Estland ist dieser Aufwand jedoch gar nicht erforderlich. Estland erhebt nämlich keine Quellensteuer auf Zinserträge ausländischer Sparer. Sparer aus Deutschland und Österreich müssen also keinen zusätzlichen Aufwand betreiben, um ihre Steuer zu reduzieren, sondern kommen automatisch in den vollen Genuss ihrer Zinsgewinne, was eine Geldanlage in Estland besonders attraktiv macht. 


    Zurück zur Seitenübersicht

  • Versobank Festgeld: Unsere Festgeldangebote aus Estland

    Savedos Bankpartner Versobank aus Estand bietet derzeit sechs attraktive Festgelder. Als Savedo-Kunde können Sie zwischen Laufzeiten von 6 bis 60 Monaten wählen. Diese Angebote zählen zu den bestverzinsten Festgeldern in Österreich.

    Starke ZInsen aus Estland: Zum Versobank Festgeld


    Zurück zur Seitenübersicht