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Festgeldzinsen

Der größte Vorteil von Festgeldzinsen im Vergleich zur Verzinsung von Tagesgeldkonten ist die garantierte Höhe der Zinsen über die gesamte Laufzeit der Festgeldanlage. Dies bedeutet für den Sparer eine hohe Planungssicherheit bei der Anlage, da der Zinsertrag bei Festgeldanlagen bereits vor der eigentlichen Eröffnung eines Festgeldkontos exakt berechnet werden kann. Beim Tagesgeld hingegen ist der Zinssatz variabel und kann von den Banken ja nach Marktsituation täglich geändert werden.

  • Einflussfaktoren für Festgeldzinsen

    Wenn Sie ein Festgeldkonto eröffnen, dann erhalten Sie für Ihren Anlagebetrag eine Verzinsung nach aktuellen Zinssätzen. Diese können von Bank zu Bank variieren und hängen vor allem von zwei wichtigen Faktoren ab: der Laufzeit und dem Anlagebetrag.

    Die Laufzeit können Sie im Grunde frei wählen. Beim Festgeld gibt es jedoch eine Mindestlaufzeit, die Sie berücksichtigen müssen. Die Höhe der Festgeldzinsen, die Sie auf ihr Festgeldkonto erhalten, ist von der Höhe der Laufzeit abhängig: Je länger sie das Geld anlegen, desto mehr Zinsen bekommen Sie im Regelfall.

    Der zweite Faktor, der sich direkt auf die Höhe der Zinsen auswirkt, ist Ihr Anlagebetrag. Die Summe, die sie auf Ihr neues Festgeldkonto einzahlen, können Sie nicht generell frei wählen. Es gibt eine Mindesteinlage, die Sie berücksichtigen müssen. Ein maximaler Anlagebetrag ist ebenfalls vorhanden und darf beim Festgeldkonto nicht überschritten werden. Je höher die Summe der Geldanlage, desto höher fallen die Zinsen aus. Die Konditionen sind von Bank zu Bank verschieden und sollten von Ihnen auf jeden Fall im Voraus miteinander verglichen werden.


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  • Anbieter vergleichen und die besten Zinsen sichern

    Bevor Sie also ein Konto eröffnen, sollten Sie sich etwas Zeit nehmen und verschiedene Festgeldangebote miteinander vergleichen. Berücksichtigen Sie dabei auf jeden Fall die oben genannten wichtigen Faktoren, die sich auf die Festgeldzinsen auswirken.

    Ein weiterer Vorteil vom Festgeld ist der Zinseszins. Da Sie Ihr Geld über mehrere Jahre fest anlegen, erhalten Sie von Jahr zu Jahr Zinsgutschriften. Diese werden direkt auf ihr Festgeldkonto gutgeschrieben und erhöhen somit Ihren ursprünglichen Anlagebetrag. Durch den Zinseszinseffekt erhalten Sie damit stetig wachsende Festgeldzinsen.

    Eine interessante sowie rentable Alternative zu einem Festgeldkonto in Deutschland oder in Österreich ist ein Festgeldkonto im Ausland. Die ausländischen Banken bieten Ihnen zumeist deutlich höhere Zinsen und bessere Konditionen. Der Aufwand für die Kontoeröffnung ist dabei nicht höher als bei einem deutschen Festgeldkonto: Auch ein ausländisches Festgeldkonto können Sie ohne Probleme über das Internet eröffnen und verwalten.


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  • EU-Festgelder mit Einlagensicherung

    Am besten entscheiden Sie sich für die Bank, bei der Sie die attraktivsten Konditionen bekommen. Den maximalen Anlagebetrag sollten Sie nur dann ausschöpfen, wenn Sie auf das Geld entsprechend lange verzichten können. Sorgen müssen Sie sich um das Geld in der Regel aber keine machen. Festgeldkonten bei Banken mit Sitz in Ländern der Europäischen Union unterliegen nämlich generell der gesetzlichen Einlagensicherung.

    Dies bedeutet, dass Ihr Geld bis zur Garantiegrenze von 100.000 Euro durch nationale Einlagensicherungsfonds abgesichert werden muss. Viele deutsche Banken sind darüber hinaus auch Mitglied in einer freiwilligen Einlagensicherung. Diese ist im Vergleich zur gesetzlichen noch höher und erstattet Einlagen mit bis zu 500.000 Euro oder mehr.

    Aber auch wenn Sie Ihr Erspartes bei ausländischen Banken sicher in Festgeld anlegen wollen, und zwar mehr als die zu besichernde Summe von 100.000 Euro, können Sie dies tun: Eröffnen Sie einfach bei mehreren Banken ein Festgeldkonto. Solange die pro Bank angelegten Festgelder nicht den Betrag von 100.000 Euro übersteigen, müssen Ihre Sparguthaben durch Systeme der Einlagensicherung vollständig geschützt werden.


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