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Einlagensicherung Tschechien

Gemäß Richtlinien der Europäischen Union unterhält die Tschechische Republik einen Einlagensicherungsfonds. Die tschechische Einlagensicherung (DIF, Dopest Insurance Fund) schützt Spareinlagen privater Anleger bis zu einem Maximalbetrag von 100.000 Euro pro Kunde und Bank. 

  • Was ist die tschechische Einlagensicherung?

    Sollte eine Bank Zahlungsaufforderungen nicht mehr nachkommen können, muss Tschechien den Kunden dieser Bank ihre Einlagen bis zur Garantiegrenze aus Mitteln des tschechischen Einlagensicherungsfonds zurückzahlen. Die Rückerstattung der Spareinlagen muss innerhalb von 20 Tagen nach der Beantragung der Rückerstattung durch den Einleger beim tschechischen Einlagensicherungsfonds erfolgen.

    Der tschechische Einlagensicherungsfonds hat seine zentrale Aufgabe in erster Linie darin, Spareinlagen bis 100.000 Euro pro Kunde und Bank zu sichern. Auf makroökonomischer Ebene soll die tschechische Einlagensicherung allgemein die Stabilität des Finanz- und Zahlungssystems in der Tschechischen Republik gewährleisten. Nach vorausgegangener Absprache mit der tschechischen Zentralbank ist der tschechische Einlagensicherungsfonds befugt, zeitlich befristete Maßnahmen zu ergreifen, um Banken aus einer finanziellen Schieflage zu helfen. Neben der Rückerstattung von Spareinlagen an die Kunden der Bank aus Mitteln des tschechischen Einlagensicherungsfonds, kann die tschechische Einlagensicherung auch an Plänen zur Restrukturierung von angeschlagenen Banken mitwirken.

    Alle Banken in Tschechien, die Einlageprodukte für private Sparer anbieten, müssen Mitglied der tschechischen Einlagensicherung sein und sich am tschechischen Einlagensicherungsfonds finanziell beteiligen. Aktuell umfasst der tschechische Einlagensicherungsfonds 35 Banken, darunter auch die tschechische Partnerbank von Savedo, J&T Banka.

    Die tschechische Einlagensicherung bzw. der tschechische Einlagensicherungsfonds werden von einem mehrköpfigen Direktorium geleitet. Vorstand des Ausschusses ist der Aufsichtsratsvorsitzende der Tschechischen Zentralbank, Josef Tauber. 


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  • Welche Einlagen sind durch die tschechische Einlagensicherung geschützt?

    Die tschechische Einlagensicherung sichert die Spareinlagen privater Sparer aus dem In- und Ausland, die bei in Tschechien lizenzierten Banken angelegt sind. Der tschechische Einlagensicherungsfonds sichert Spareinlagen auf Tagesgeld-, Festgeld- und Girokonten. Geldanlagen in andere Produkte (beispielsweise Wertpapiere oder Aktienfonds) sind nicht durch die portugiesische Einlagensicherung geschützt. 


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  • Welcher Betrag wird durch die tschechische Einlagensicherung gesichert?

    Die tschechische Einlagensicherung bzw. der tschechische Einlagensicherungsfonds muss private Sparguthaben auf Konten in Tschechien lizenzierter Banken bis zu einem Betrag von 100.000 Euro pro Kunde und Bank absichern. Wer Einlagen von mehr als 100.000 Euro bei ein und derselben Bank tätigt, hat demnach keinen Anspruch darauf, mehr als die garantierte Summe von den tschechischen Einlagensicherung zurückerstattet zu bekommen.


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  • Wann greift die tschechische Einlagensicherung?

    Die tschechische Einlagensicherung wird tätig, sobald eine Bank, die Mitglied im tschechischen Einlagensicherungsfonds ist, in Zahlungsschwierigkeiten gerät und dies der tschechischen Einlagensicherung meldet. Daneben können auch die tschechische Zentralbank oder Privatpersonen den tschechischen Einlagensicherungsfonds auffordern, Informationen zur Liquidität einer Bank einzuholen und ggf. bei dieser Bank getätigte Spareinlagen zurückzuzahlen. 


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  • Wie finanziert sich die tschechische Einlagensicherung?

    Die tschechische Einlagensicherung bestückt ihren Sicherungsfonds mit Geldern, die von den Mitgliedsbanken, der tschechischen Zentralbank und dem tschechischen Finanzministerium zur Verfügung gestellt werden. Der tschechische Einlagensicherungsfonds muss zu jeder Zeit mit mindestens 0,80 Prozent der insgesamt in Tschechien gesicherten Einlagen ausgestattet sein. In der Regel verfügt der tschechische Einlagensicherungsfonds über wesentlich mehr finanzielle Mittel als durch EU-Richtlinien vorgeschrieben. 

    Für den unwahrscheinlichen Fall, dass aufgrund einer schweren Bankenkrise die vorhandenen Gelder des tschechischen Einlagensicherungsfonds nicht ausreichen, um allen betroffenen Sparern ihre Einlagen bis 100.000 Euro zurückzuzahlen, ist die tschechische Regierung verpflichtet, den tschechischen Einlagensicherungsfonds mit weiteren Mitteln auszustatten. Sollte selbst die Regierung in Zahlungsschwierigkeiten kommen, hat sich die Europäische Union verpflichtet, für Spareinlagen privater Sparer zu garantieren.

    Weitere Informationen zur tschechischen Einlagensicherung finden Sie auf der offiziellen Informationsseite zum Einlagensicherungsfonds der Tschechischen Republik.


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